| Team: | Banshee (Norm, Samurai), Doomsday (Norm, herm.Magier), Monsignore (Norm, herm.Magier), Roadblock (Troll, Roadblock), Slider (Norm, Samurai), SnakeEye (Norm, Sniper), Spelljammer (Norm, Samurai), Walker (Norm, Sniper) |
| Geld: | 0 - 2 Mio NuYen |
| Karma: | nope - Background Run |
Sekhmet, die 'Mächtige', verband sich mit ihrem Gatten Ptah und ihrem Sohn Nefertem zur verehrten memphitischen
Triade. Sekhmet gilt als Kriegsgöttin, begleitet den König in die Schlacht. Wo sie auftaucht, verbreitet sie
Angst und Schrecken, ihr Zorn richtet sich vor allem gegen die Schlange Apophis und gegen Seth.
Dieser war der Gott des Chaos und der Zerstörung; auch Wind und Sturm waren mit ihm verbunden.
Er war meist der Widersacher der anderen Götter.
Die Ägypter stellten sie als Löwin oder als dunkle Frau mit Löwenkopf dar. Sie kämpft mit Pfeilen, 'mit denen sie die Herzen durchschießt'; die heißen Wüstenwinde sind ihr feuriger Atem. Sie ist das 'flammende Auge von Re', ihrem Vater. Ihre Farbe war Rot. Re erschuf sie, um seine Feinde und die Ungläubigen zu besiegen. Doch sie raste weiter und weiter, bis Re sie schließlich mit einem Biertrunk friedlich stimmte. Danach war sie das Inbild der Verführung und der Liebe. Auch die Medizin war ihr gewidmet. Ihre Kultstätte war zunächst in Letopolis am südlichen Nildelta. Später, als Ägypten sich in Ober- und Unterägypten teilte, wurde auch Sekhmet geteilt, sie selber ging nach Oberägypten, während ihre 'Schwester' Bastet für Unterägypten zuständig war. Als die Reich sich später wieder vereinigten, zog Sekhmet nach Memphis um, um den dortigen Hauptgott Ptah, den Gott des Handwerks, der Schöpfung und Kreativität zu heiraten. Pharao Amenophis III machte sie zu seiner Lieblingsgöttin. Im Mut-Tempel zu Karnak (Luxor) stellte er 570 Statuen von Sekhmet auf, um, von Alter, Krankheiten und Gebrechen geplagt, Erlösung von den Göttern zu erbitten. Der heilige See, der die sakrale Stätte hufeisenförmig umschloß, sollte symbolisch die gefährlichen Mächte bannen und die Kraft der Göttin von der Außenwelt abschirmen. Heutzutage befinden sich nur noch wenige Statuen in Karnak; alleine das Britische Museum in London besitzt 30 Statuen der Sekhmet. Auch die Osiris-Hymne, das berühmte ägyptische 'Buch der Toten', beschäftigt sich mit Sekhmet und ihrem Symbol - dem Sekhem-Zeichen der Macht. Die Hymne sollte helfen, dass die Verstorbenen sicher in die Unterwelt gelangten und dort weiterleben konnten. Denn der ägyptischen Überlieferung nach kann die Seele solange in der Unterwelt existieren, wie der Körper existiert. Daher auch der Kult der Mumifizierung, der also nicht für eine Wiederauferstehung gedacht war. In der Neuzeit haben sich verschiedene, meist feministisch angehauchte Zirkel gebildet, die Sekhmet mit ihrer Kraft und der Heilkunst huldigen. So gibt es beispielsweise in der Nähe eines Raketenareals in Nevada in den U.S.A. einen eigenen Tempel. |
| (Sekhmet) Freitag, der 21. April 2060 |
Monsignore klingelt durch: Vor 24 Stunden wurde Jezabelle und ihr Sohn Jacques aus einer spanischen Villa entführt. Der Vatikan sucht ein Team, das sie sucht und rettet. Geld spielt keine Rolle. Einige altgediente Shadowrunner, die bereits des öfteren mit dieser mysteriösen Frau zu tun und sie gerettet hatten, melden sich - Banshee, Slider, Spelljammer und Walker. Für die Feuerkraft wurden noch die Stammesbrüder SnakeEye und Roadblock engagiert. Für die Magie konnte Doomsday gewonnen werden. Und so treffen sich alle in einer kleinen baskischen Stadt, um sich von Kardinal Jose Carres briefen zu lassen.
Ein paramilitärisches Strike-Team hatte zunächst die beiden Leibwächter ausgeschaltet und dann seelenruhig 20 Minuten
im Haus verbracht, ein seltsames Zeichen - das Sekhem-Zeichen der Macht - auf den Boden mit dem Blut der Opfer gezeichnet,
ein 10köpfiges Vatikan-Einsatzteam ohne Probleme getötet und war danach spurlos mit einem Hover verschwunden.
Eine Ortsbegehung brachte zutage, dass die meisten mit Magie ausgeschaltet worden waren, ansonsten waren eher
rohe Kräfte am Walten. Das Sekhem-Zeichen deutet auf Ägypten hin. Spelljammers Nachfragen beim irischen Prof.Dr. Henry
Jones ergaben, dass das Zeichen in Verbindung mit der ägyptischen Göttin Sekhmet stand, der Göttin des Krieges und
der Zerstörung. Das Zeichen strahlte auch einen gewissen Background Count ab - außer in einem Meter Umkreis um einen
gemütlichen Sessel. Ein beschworener Hausgeist berichtete, dass Jezabelle durch einen Zauberspruch gelähmt und später
durch eben dieses Zeichen magisch beeinflußt worden war. Vermutlich also eine Kraftverstärkung.
Kardinal Carres konnte nichts dazu berichten. Über einen dementsprechenden Kult war ihm nichts bekannt. In La Corunia waren indes vom Vatikan weitere Experimente getätigt worden. Unter anderem ging ein Magier astral durch das Tor hindurch in die Anderswelt. Er kam nicht wieder. Salomon, der wohl am ehesten Licht in die ganze Angelegenheit bringen konnte, wurde auch schon gesucht. Der Vatikan hatte übrigens festgestellt, dass Jezabelle keine Gestaltwandlerin gewesen war. Spelljammer stellte die Vermutung auf, dass sie vielleicht das 'Hidden Life' für einen Freien Geist sein könnte.
Als abends die Info kommt, ein Araber hätte sich an der Südostküste von Spanien auffällig verhalten, folgte ein Team ihm mit dem Heli nach. Von Banshee durch eine geschaltete Satellitensuche zu dem Schnellboot geführt, trafen Doomsday und Monsignore dort auf einen hochgradig initiierten Magier. Als dieser erkannte, dass die Lage hoffnungslos war, zitierte er noch etwas Altägyptisches und gab den Befehl zur Selbstzerstörung. Damit war diese Spur vernichtet. Aber alles deutete auf Ägypten und auf Kairo hin. Dort konnte auch das vatikanische Ritualteam die Aura von Jezabelle wahrnehmen. Später am Abend wurde noch der ausgebrannte Hover der Entführer gefunden - mit zwei toten Arabern.
| (Ptah) Samstag, der 22. April |
Nachdem morgends das Ritualteam die Spur verloren hatte, zog das Runnerteam - ohne Roadblock - in eine Lagerhalle bei Kairo um.
Ruthenium Polymer Light Military Armor sowie diverser anderer Schnickschnack trudelten vom Vatikan dort ein.
Nachmittags kam die Info, dass eine ähnliche Entführung sich in Seattle-Everett ereignet hatte. Dort war von einem
Hausboot der Indianer Garan Thundergod verschwunden, allerdings diesmal auf sehr professionelle Art und Weise.
Einzig allein das Symbol des Sekhem brachte eine Übereinstimmung. Die Spur verlor sich nach Tir Tairngire,
wohin ein Privatflug eines Ian o'Riley gegangen war.
Thundergod war laut Shadowhawk ab und zu Shadowrunner gewesen. Seine Runs hatten ihn nach Afrika geführt, der letzte
vor einem halben Jahr nach Kairo, wo alle außer ihm bei einem Einbruch gestorben waren. Monsignore klärte astral,
dass es auch hier einen 1 Meter Radius großen Kreis mit einem gemütlichen Sofa gab.
Interessant war auch die Meldung, dass vor einigen Monaten 30 Sekhmet-Statuen vom Britischen Museum in London nach Kairo für die Ausstellung 'Erste Monumentale Bauwerke der Welt' ausgeliehen worden waren. Die Sekhmet-Statuen waren hier nur ein Beiwerk, in der Hauptsache ging es um die ersten Pyramiden von Djoser und Unas bei Sakkara. Slider und Spelljammer schauten sich das ganze von außen an, während Banshee die Matrix bearbeitete. Dabei kam heraus, dass Tir na'nOg kräftig gegen den Transport insistiert hatte. Als dieser aber nicht mehr zu verhindern war, dann hatten sie zumindest die Kontrolle an sich gerissen. Ein Sebastian Brown war der Einsatzleiter vor Ort, und unser Prof. Jones agierte im Hintergrund. London selber war ebenfalls vertreten. Eine sehr seltsame Allianz! Allen ägyptischen Archäologen wurden hingegen der Zugriff auf die Statuen verweigert.
| (Seth) Sonntag, der 23. April |
Wer hing da noch mit drin? Zion Robotics? Warum hoben die Konzernmagier die Körper von Darkman und Tasker sowie zwei weiteren Männern auf in Cryostasis? Banshee faßte sich schließlich ein Herz und klingelte bei Pete Sheraton in Island durch. Nach einigem Zögern erzählte dieser ihr und Doomsday, dass Darkman und Tasker nach La Corunia nicht völlig tot gewesen waren. Seine Abteilung hatte herausgefunden, dass Jezabelle und Salomon keine Gestaltwandler gewesen waren. Daraufhin waren sie, wie auch das Chaos-Duo an die Magische Abteilung überstellt worden. Sheraton wollte sich hier unauffällig erkundigen - gegen Infos unsererseits. Bei der damaligen Gerichtsverhandlung gegen Jezabelle waren Fakes am Werk gewesen, alles war gefälscht worden. Na, da war doch wieder etwas geklärt worden.
Weiteres Brainstorming des Teams drehte sich über Monsignores Erfahrung auf der Gestaltwandlerebene und das Verbleiben von Sabine und Dean Blue. Obwohl Dean Blue ja von Tir na'n Og gesucht wurde, war Sabine damals in Tir geortet worden. Aber gehört hatte man seit La Corunia nichts mehr von den beiden.
Um nicht völlig einzurosten, machten Slider und Doomsday einen Abstecher in das ägyptische Museum. Seltsamerweise waren nur 15 Statuen schwachmagisch - und damit alt - und mit einem magischen Band zu einer Art Kreis verbunden. Dieses Band hatte eine ähnliche Ausstrahlung wie das Sekhem-Zeichen. Und überall sonst waren die Mumienbeigaben magisch, hier in der Sekhmet-Ausstellung jedoch nicht. Die Mumie des Unas, eines Pharaos der 5. Dynastie, wirkte wie neu. Aus seiner Zeit stammten auch die ersten Schriftzeichen - über ein Leben nach dem Tod. Die Schriftzeichen waren jedoch ebenso mundan wie der Rest.
Dann traf die Info ein, dass vor 2 Stunden ein Suborbitalflug aus Tir Tairngire in Kairo eingetroffen war.
Recherchen ergaben, dass eine Limousine mit 4 Elfen gen Norden gefahren war, ein Heli mit Thundergod und 2 Elfen
nach Heluan im Süden von Kairo zum Hotel 'Ramada'. Mit den Jeeps und sämtlichem Equipment ging es nach Heluan,
wo Slider und Monsignore verdeckt eincheckten, um die Lage zu peilen. Doomsday schlug sein Lager in der nahgelegenen
Wüste auf, um via BattleTac MTV Asia zu schauen, der Rest kehrte mit dem zweiten Jeep nach Kairo zurück - kam aber nicht sehr weit.
Denn im 'Ramada' checkte kurze Zeit später ein Jussuf Amir, Inhaber der ITS-Spedition, ein - in einen sehr alt
aussehenden Kaputzenmantel gekleidet.
Und ITS hatte den Transport der Statuen organisiert. Noch bevor Monsignore und Slider aktiv werden konnten, wurden
sie von einem elfischen Attentäter in ihrer Suite heimgesucht. Auf einen Hilferuf hin startete Doomsday astral durch
und entdeckte einen startbereiten Heli auf dem Dach des Hotels. Den konnte er mit seinen Geistern stoppen, und auch
Slider besiegte seinen Gegner im Wrestling. Natürlich wurde die ägyptische Polizei über den feigen Mordanschlag
und den vermuteten Zusammenhang mit der Elfen/Ägypter-Truppe informiert. Die kam auch und nahm die Truppe mit nach
Kairo ins Polizeihauptquartier, verfolgt von Banshee mit dem zweiten Jeep.
Bereits nach einer Stunde wurden die ersten beiden Elfen freigelassen und fuhren mit einer Limousine gen Norden,
wieder verfolgt von Banshee & Co, während Walker weiter in einem nahgelegenen Cafe die Stellung hielt. Während man
noch überlegte, ob es einfacher war, den bewußtlosen Elfen im Hotel oder die beiden Elfen auf einem Parkplatz zu
cashen und auszuhorchen, hob Walker Alarm. Vom Polizeihauptquartier machte sich gerade eine ganze Wagenkolonne auf
den Weg nach Süden - zwei Limousinen mit einem großen Sattelschlepper in ihrer Mitte.
Mit dabei war Jussuf und der Rest der Elfen. Auch die beiden Elfen in der Limousine machten sich
nun auf nach Süden, bogen aber in Kairo nach Osten ab. Das Runnerteam konzentrierte sich auf die Wagenkolonne,
gelotst von Walker, der sich geistesgegenwärtig ein Taxi geschnappt hatte. Slider hatte noch Probleme mit seinem
Wagen, der war ihm - von wem auch immer - manipuliert worden. Auch war der Hotel-Sicherheitschef auf einmal sehr
gesprächig über die Elfen und vieles mehr.
Im Abendlicht erreichte die Wagenkolonne schließlich ihr Ziel - die Ausgrabungsstätte von Sakkara. Nach und nach trafen auch die Runner ein, und man schmiß sich in Schale für das, was kommen würde. SnakeEye und Walker nahmen ihre Barrets, Slider seinen Raketenwerfer, Spelljammer und Banshee waren mit Sturmgewehren ausgerüstet, Doomsday und Monsignore hatten ihre Foki und Elementare bereit. Durch die Ruthenium Polymer-Rüstung unsichtbar, gelang es dem Team, bis kurz vor das Einzäunungstor zu kommen. Doomsday schaltete die 4 Wachen magisch aus - es handelte sich übrigens um Elfen. Banshee sprang elegant über den Zaun und öffnete das Tor. Vor ihnen lag eine weite Strecke über Geröll, Microskimmer- und Dobermann-Drohnen durchpflügten das Gelände, astral waren einige Watcher und Elementare aktiv. Weiter hinten zwischen den Ruinen war Lichtschein zu sehen - etwa bei der Djoser- und Unas-Pyramide.
Leise schlichen sie sich weiter, bis Monsignore aus Versehen einen Stein kickte, und sofort als Antwort eine Sniperkugel geschenkt bekam. Doomsday ging astral auf die Suche und projizierte sich dann über dem gegnerischen Sniper, der sodann die Antwort von SnakeEye und Walker bekam. Jetzt hieß es, noch leiser voranzukriechen, vor allem, als Spelljammer vorneweg eine Reihe von LKWs mit vorgebauten Sentrys erkannte. Monsignores Versuch, diese mit einem Erdelementar einzubuddeln, wurde sofort von drei gegnerischen Feuerelementaren zunichte gemacht. Danach schalteten SnakeEye und Walker sie mit gezielten Schüssen aus. Blieben noch die LKWs, wo jeweils 3 Popup-Turrets drohten. Doomsday blieb zurück, um diese später auszuschalten, der Rest schlich sich vor bis zu einer Anhöhe, von der aus man das ganze Geschehen sehen konnte.
Im Vorhof der Djoser-Pyramide beleuchteten Scheinwerfer und 4 große brennende Feuerelementare eine seltsame Szenerie.
In der Mitte stand einer der Sekhmet-Statuen. Um sie herum war ein Mercedez-Stern in den Boden gezeichnete. Jeweils
an den Enden der Zacken war ein Basaltblock angeordnet. Und auf ihnen lagen, mit gekreuzten Armen, unsere Gesuchten - Jezabelle auf dem Sockel
mit dem Sekhmet-Symbol, Salomon auf dem mit dem Ptah-Symbol und Thundergod auf dem mit dem Seth-Symbol. Vor ihnen standen
drei Magier; Ein Tir-Druide bei Salomon, Jussuf bei Jezabelle und ein Indianerhäuptling bei Thundergod. Jeder hatte
zwei große Geister seiner Art bei sich, die bei diesem Ritual wohl Kraft geben sollten. Außerhalb des Kreises wachten
4 weitere Magier. Auf den Hügeln hinter dem Ritualplatz waren zudem 2 Sniper zu sehen. Der Vatikan war über die Vorgänge
informiert worden. Dieser versprach Backup in ca. 15 Minuten. Nur kurze Zeit später tauchten 2 Blips auf den BattleTacs
auf - fliegende Objekte aus Richtung Mittelmeer mit Mach 2 und 100 Fuß Höhe.
Der Plan ging los! SnakeEye und Walker schalteten die Sniper aus. Doomsday schleuderte eine riesige Flamebomb gegen die LKWs; die röstete sogar ihn in 50 Meter Entfernung. Die Samurai erschossen die Wachmagier - bis auf einen, der sich schwerverletzt in eine sich aufbauende Barriere zurückziehen konnte. Doch das war das Einsatzsignal für unsere Magier samt Elementaren. In Null Komma Nichts wurde die Barriere klein gehauen, Slider erschoß noch vorher den letzten Wachmagier mit einer Rakete. Dann fiel die Barriere in sich zusammen, und nur ein Ritualmagier - der Indianer - überlebte die überlegene Feuerkraft. Die Geister der toten Magier wurden nun frei. Die Blutgeister des Ägypters taten sich zunächst gütlich am Indianer, und wollten dann über Doomsday herfallen. Doch der schlug sie kurzerhand in die Flucht. Es war vorbei! Vorbei? Die beiden Blips waren inzwischen gefährlich nahe gekommen. Was hatte der Vatikan geschickt? Marschflugkörper? Banshee suchte noch vergebens nach Jacques in den Ruinen, doch der war nicht zu finden. So wurden alle Lebenden aus der unmittelbaren Umgebung entfernt, doch die beiden Jagdbomber zogen ohne Zwischenfall über die Szenerie. Jezabelle, Salomon und Thundergod blieben bewußtlos.
Auf dem Rückzug befragte Monsignore noch den zu sich gekommenen Indianer; er hieß Samuel Bear und war Bärenschamane. Demnach hatte Jussuf Jacques wohl in seiner Villa im Osten von Kairo versteckt. Der Besitzer der Feuersäulen, Jussufs Schwager, war wohl auch da. Beim Ritual ging es darum, die Geister zu rufen und ihnen ihren Willen aufzuzwingen. Jezabelle und die anderen waren die Gefässe dieser Freien Geister, die in einer Anderswelt existierten. Die Geister waren schätzungsweise 4000 Jahre alt und waren damals vermutlich von den Ägyptern als Götter verehrt worden, waren aber damals in diese andere Welt verbannt worden. Das Ritual setzte sich aus 3 Teilen zusammen:
Dann ging es aber erstmal ins Krankenhaus, wo die drei Geretteten wieder zu sich kamen. Jezabelle nahm erleichtert
ihren Jacques in die Arme, Thundergod schaute sich neugierig und gleichmütig um. In Salomons Augen war so ein
Leuchten zu sehen, dass Banshee ihn schnell zurückhielt, damit er Samuel Bear nicht tötete. Sie wiegelte ab, dass
dieser ein Verbündeter sei wegen Tasker und Darkman. Sie will den Frieden für die beiden, will mit den beiden reden,
und Salomon soll helfen.
Zunächst einmal beugte er sich ihren Bitten nach Stillhalten. Aber die Geister wollten alle nicht zurück,
schließlich waren die doch vor langer Zeit verbannt worden. Nach Salomons und auch Monsignores Ansicht wäre es das
beste, alle Wissensträger sowie die Formel zu zerstören oder wenigstens wegzuschließen in die tiefsten Vatikan-Archive.
Der Vatikan hingegen war sehr zufrieden mit dem Ausgang des Runs. Er sorgte daraufhin für den Abzug der Runner und
wischte auch in Ägypten den Rest auf.
Von Banshee ein Dankeschön an alle Runner!
Es war die insgesamt fünfte Rettung von Jezabelle durch Banshee und Slider gewesen. Auch das Verbleiben von Darkman und Tasker war noch ungewiß. Ob die Sache jemals ein Ende haben würde?