Shadow-AG 

Die Arbeitsgemeinschaft Shadow der G.F.R. e.V.

Rollenspielverein: Gilde der Fantasy-Rollenspieler 

>>> 11.-13. April 2059 Rescue in Kairo <<< SL: Stefanie (geschrieben von David Arnu/Blizzard)
Team: Angel (Mensch, Samurai), Blizzard (Elf, Speed-Samurai), Colonel Parker (Norm, Söldner), Maddog (Zwerg, Rigger), Quicksilver (Elf, Katzen-Ki-Adept)
   Geld:    70k
   Karma:    7 

SIND HIER EIGENTLICH DIE TERRORISTEN ?

Um mal wieder etwas Geld zu verdienen, begab ich mich am Sonntag gegen 20.00 ins Tote essen keine Pizza. Der Auftrag bestand in einer Rettungsaktion die in den nahen Osten führen sollte. Die Zielperson war Dr. Prof. Marlene Thiessen Nobelpreisträgerin in Medizin. Sie wurde während einer humanitären Aktion der Ärzte ohne Grenzen im Kaukasus entführt und Richtung Kairo geschleppt. Schmidt konnte keine genaueren Infos liefern, nannte uns aber einen gewissen Micheal Douglas als Vorortkontakt.

Am nächsten Morgen ging unser Flug vom Köln-Bonner Flughafen aus los. Maddog hatte noch schnell seinen Wagen in ein neutrales weiß umgespritzt. Der Flug war an sich recht ereignislos, aber recht turbulent, was dazu führte das die meisten von uns ihr Frühstück ein zweites Mal begutachten konnten. Der Flughafen Kairo war nicht wirklich ungewöhnlich, die Sicherheit war nur ein etwas dichter als normal. Nach die Formalitäten erledigt waren, meldeten wir uns bei Douglas, der ein Treffen vor Dem Ägyptischen Museum verschlug.

Kaum in Kairo Downtown ausgestiegen, umringte uns direkt eine Meute von Kinder. Das Wetter machte mir schon ziemlich zu schaffen und von einer Horde von lärmenden Kindern umringt zu sein, dazu noch ohne ein einziges Wort zu verstehen, war meiner Guten Laune nicht gerade förderlich. Als dann noch eines der Bälger versuchte mich zu beklauen, war das endgültig genug. Ich lies mich von meinen Reflexen übermannen und verpaßte dem Kind einen heftigen Schlag. Dabei brach ich ihm versehentlich den Arm, worauf es natürlich anfing zu weinen. Die anderen Kinder wichen zurück und fingen an uns zu beschimpfen. Der ganzen Tumult weckte auch das Interesse einiger Passanten, und ich beschloß, daß es das beste sei, sich aus dem Staub zu machen. Die anderen waren scheinbar viel zu überrascht, oder waren einfach zu langsam, denn sie verzogen sich nicht aus dem Gefahrengebiet. Maddog versuchte einen Arzt für das Kind zu organisieren, während der Rest sich mit der nun anrückenden Polizei vergnügen durfte. Diese kontrollierte ihre Ausweise und steckte sie erst einmal in einen Wagen. Quicksilver hatte die rettende Idee und rief Douglas an. Dieser erschien prompt und überreichte nach längerem Gespräch, dem führenden Polizisten eine ominöse Zeitung, worauf die anderen freigelassen wurden. Sie fuhren mit Douglas zum Gebäude der Ärzte ohne Grenzen. Für mich wurde ein Taxi gerufen und brachte mich ebenfalls dorthin.

Douglas erklärte uns, daß er zwar selber keine genaueren Informationen besäße, aber einen örtlichen Schieber kenne, der uns gewiß weiterhelfen könne. Ich führte noch eine kleine Unterredung mit Douglas, in der ich mich bereit erklärte, seine Unkosten zu decken, da das ganze in gewisserweise auf meinem Mist gewachsen ist. Er meinte eine Spende an die Ärzte ohne Grenzen in Höhe von 50k wurde die Sache regeln. Scheiß Bullen, müssen auch immer so gierig seien, Wir checkten zuerst im Hotel ein. Kaum in den Zimmer flüchteten wir alle direkt unter die kalte Dusche. Mittags stand Touristik auf dem Programm. Pyramiden und so. Wir deckten uns alle mit Souvenirs ein. Lucie wird sich über meine Mitbringsel sicherlich freuen. Leider sah ich keinen Riesen-Skarabäus, die Viecher werden über einen Meter groß.

Abends fuhren wir zu der angegebenen Adresse, die sich als kleine Bar/Restaurant entpuppte. Der Schieber stellte sich als Hassan Dschjekarr vorstellte. Er konnte uns tatsächlich helfen und bestätigte den Verdacht, daß Dr. Thiessen von Terroristen entführt worden sei. Allerdings um sie an den Meistbietenden zu verkaufen. Laut Infos einer Connection Col. Parkers wurde sie mit circa 10 Mio. gehandelt. Kein Wunder mit Virologie als Spezialgebiet.
Hassan versuchte gerade etwas Smalltalk zu betreiben, als ein Schuß fiel. Nach sich alle in Deckung geschmissen hatten, erwiderten Quicksilver und ich das Feuer. Die Angreifer kleckerten nicht, sondern klotzten und schmissen eine Granate. Col. Parker und Angel, welche den verwundeten Hassan mit sich zerrte, warfen sich hinter den Tressen. Quicksilver und ich rannte die Treppe rauf. Nach der Detonation flüchteten die anderen in die Küche, gefolgt von einer weiteren Granate, während ich mir die beiden Angreifer vom ersten Stock aus vornahm. Beinahe gleichzeitig wurde Maddog, der mit seinem Wagen in der Umgebung kurvte, mit einer Rakete beschossen. Als er mich dann vor der Kneipe abholen wollte, fuhr er auch noch über eine Claymore, überstand es aber mit nur minimalen Schäden. Ich lud die Angreifer hinten rein und wir holten den Rest aus einer Seitengasse ab.

Hassan lotste uns zu einer Schattenklinik wo wir unsere Wunden pflegen konnten. Bei den Angreifern fanden wir ein Peilgerät, das auf einen Sender ausgerichtet war, der in einem der Souvenirs versteckt war. Nun wurde es Zeit zu handeln. Hassan legte uns noch nahe, daß wir keine Überlebenden zurück lassen sollten, da es sonst zu jeder Menge Racheakten kommen könnte. Wir fuhren zu der angebenden Adresse und sondierten die Lage. Col. Parker und Quicksilver würden den Wachposten im gegenüberliegenden Gebäude ausschalten, während der Rest von uns über das Dach einsteigen wollte.
Quicksilver und Parker hatten etwas Schwierigkeiten mit dem Wachposten und konnten gerade noch verhindern, das dieser sich in den Stolperdraht einer Claymore schmiß. Da das Ganze nicht wirklich leise von sich ging mußten wir nun schnell sein, kein wirkliches Problem für mich. Die drei Wachen auf dem Dach bemerkten gar nicht, was sie nun ausgeknockt hatte. Von nun an arbeiten wir uns Stockwerk für Stockwerk nach unten durch, wobei wir jedes Zimmer einzeln erkundeten. Leider wurden wir recht schnell in kleinere Scharmützel verwickelt, so daß die Heimlichkeit hinfällig wurde. Nach einiger Zeit schloß sich das zweite Team der Säuberung an und räumte von unten aus auf.

Um eine lange Geschichte lange Geschichte kurz zumachen, wir schalteten alle Terroristen aus, und der Rest konnte unsere Zielperson unverletzt rausholen, was man von mir nicht gerade behaupten konnte. Da uns nun die Optionen ausgingen, wie wir die Terroristen vernünftig ausschalten sollten, lösten wir es in der innovativen Kombination einer IPE-Offensivgranaten und einem Gasherd. Wir lieferten unsere Zielperson direkt bei den Ärzten ohne Grenzen ab, wo Douglas auch sofort den Rücktransport organisierte sowie eine Stabilisierungseinheit für mich. Wieder in Düsseldorf wurden die finanziellen Dinge geregelt, und ich verbrachte den Rest des Monats in einer netten Privat-Klinik der Ärzte ohne Grenzen.

Quotations

Maddog:

  • "Ich steck meinen Stecker doch nicht überall rein."
  • "Ich lass' ihn meine Nordstern küssen."
    Angel:
  • "Ich bin zwar die einzige Frau hier, aber Putzen tu ich trotzdem nicht."
  • "Ja, Hassan befiehlt es."
    Col. Parker:
  • (nach dem er die erste IPE-Granate geworfen hatte): „Ich hoffe unsere Zielperson war nicht in diesem Raum."

    Diese Seiten stehen unter dem Copyright der Shadow-AG der GFR e.V.. Kommentare bitte an: banshee@gmx.net Shadowrun ist ein geschütztes Markenzeichen der FASA Corporation. Original Shadowrun-Material unterliegt dem Copyright 1999 der FASA Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Benutzt ohne Genehmigung. Jegliche Benutzung von FASA Corporation-Material oder -Markenzeichen auf diesen Seiten sollte nicht als Angriff gegen diese Copyrights oder Markenzeichen angesehen werden.