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| Geld: | 55k Euro |
| Karma: | 6 sowie 1 Punkt auf Politics (AXS 2 Punkte auf Politics) |
Es begab sich, daß für den 07.03.2059 eine Reihe von Shadowrunner zu einem inoffizielle Personenschutz im Bereich des RRMP gesucht worden. Die Dauer des Auftrags sollte eine Woche betragen. Die Bezahlung sollte pro Person 40k Euro betragen. Der Treffpunkt war die Rheinfähre Zons auf der rechten Rheinseite am Sontag, den 07.03. um 16.30 Uhr. Die "Fallen Angels" waren mit Captain Storm (Ork),Sergeant Chosen (Elf) und Private 1st Class Dschini (Elf) vertreten. Weiterhin waren AXS (Norm), Sammy (Ork) und Towanda (Ork) zu dem Treffen gekommen. Am Treffpunkt begrüßte uns, wer hätte gedacht, Herr Schmidt alleine ohne Bodyguards. Die Besatzung der Fähre hatte Herr Schmidt weggeschickt. Später stellte sich heraus, daß es sich um Mr. Fitzgerald, dem Sicherheitschef von GenTech Europa, handelt. Herr Schmidt, Anfang Mitte 40, nur leichte Headware, Raucher, grauer Anzug, Trenchcoat begrüßte uns alle mit Straßennamen.
Wir bekamen von ihm den Auftrag, eine Politikerin der LDFP für eine Woche zu bewachen, ohne daß sie das bemerkt. Folgende Fakten erhielten wir von Herrn Schmidt: Die Frau heißt Silke Huber, Norm, 38 Jahre, 168 cm groß, gut gestylt, charismatisch, verheiratet, 3 Kinder (6, 8, 14), wohnhaft in Düsseldorf-Benrath (A) und von Beruf Hausfrau. Ihr Mann arbeitet im mittleren Management der AG-Chemie. Sie hat kein politisches Amt inne. Sie vertritt offen ihre Meinung für Recht und Ordnung, verschärfte Waffengesetzte, mehr Sicherheit auf den Straßen, Bandenkriminalität und Koruption. Dadurch das sie kein öffentliches Amt bekleidet ist sie auf einer Ebene nicht angreifbar. Allerdings hören die Leute, auch Einfluß- reiche ihr zu. Sie hat drei bis vier Termine in der Woche, fährt mit ihren Privatwagen zu den Terminen und lehnt jeden Polizeischutz als auch Bodyguards ab.
Wir erhielten den Terminplan der Frau für die fragliche Woche. Zu den ständigen Programmpunkten gehören: Frühstück für die Familie machen, die Kinder zur Schule zu bringen, Einkaufen Mittag- und Abendessen bereiten. Folgende Termine waren sonst noch für die fragliche Woche vorgesehen:
Für einige der Veranstaltungen konnte Herr Schmidt Karten und Ausweise zur Verfügung stellen. Als Zahlungsmodalität wurden für das Team 330k davon 90k Anzahlung vereinbart. Die Spesen werden vom Team selbst getragen. Nach dem Treffen wurde ein Briefing in Dschinis Hover abgehalten. Da im Hause der Zielperson selbst keine Wohnung frei war, quartierten wir uns in einer benachbarten Pension ein.
Es wurde vereinbart, daß jeder seine Kontaktquellen anzapft und man sich anschließend wieder trifft. AXS konnte nichts in Erfahrung bringen. Towanda, Sammy und Dschini konnten folgendes in Erfahrung bringen: Sie ist bei den Gangs und den kleineren Straßenschiebern nicht beliebt, und diesemöchten sie gern zu fassen bekommen und ihr den Hals umdrehen. Die Mafia hätte die Mittel und auch ein Motiv. COP bewacht sie so gut es geht, hätte aber nichts dagegen, wenn die Frau in Gegenwart von Knight Errant "verloren" ginge. Vor 2 Jahren wäre sie beinahe von Gangern der Ronins in Garath erschossen worden. Die Frau hat Unterstützung von mächtigen Hintermänner. Sie wird als unberührte Person aufgebaut. Über den Auftraggeber konnten Campari und Doc Holliday nur gutes berichten; er sei fair.
Beim folgenden Briefing wurden die Karten und Ausweise verteilt:
In die Oper gingen Storm und Towanda, den Presseausweis erhielt AXS und
in das Restaurant mit Tischreservierung sollten Storm, Sammy, Towanda
und Chosen. Bemerkungen während des 2. Briefing:
Chosen zu Storm: "Wenn Du mit einem Grinsen aus der Oper kommst, weiß ich, was
passiert ist."
Storm zu Towanda: "Du bist nicht zufällig Praktikantin, oder so?"
Towanda: "Was?"
AXS: "Was er Dir versucht zu sagen... zieh kein blaues Kleid an!"
Chosen: "President Storm?"
Montag
AXS störte die Telefonanlage der Zielperson und hängte sich rein, als sie bei der Telefongesellschaft eine Störung meldete. AXS und Dschini kamen als Wartungstechniker getarnt am Montag um 10 Uhr. Bei der "Reparatur" stellte AXS fest, daß eine Abhörvorrichtung seit längerer Zeit in Tätigkeit ist. Die Zielperson sprach von einem Technikerbesuch von vor 2 Jahren. AXS beschloß das Teil auszubauen und mußte Dschini für das Ersatzteil in die Stadt schicken. In der Zeit verwickelte die Zielperson AXS in ein Fachgespräch. Dschini konnte AXS nach 20-30 min erlösen. Towanda fand heraus, daß zwei Elementare um den Wohnblock der Zielperson patrollierten.
Sammy informierte sich über die Begebenheiten der Schule. Von der Direktorin Petra Heinze war zu erfahren, daß nur COP, 2 Ganger (Warrior und Nikes) und ein paar Parteifreunde von der Veranstaltung wußten. COP bestand darauf, daß die die Zielperson mit einen Hubschrauber hinfliegt, aber die Zielperson bestand darauf, mit ihren Wagen hinzufahren. Das erste angezapfte Gespräch war mit einem Peter van der Nadel (Saeder-Krupp). Es ging um Politik, Partei, Auftritt, Sicherheitsfirmen, Infos über COP- und Knight Errant-Repräsentanten.
Am Montag Abend wurde das
Essen in einem indischen Restaurant abgehalten. Chosen bestellte sich
neben dem Essen mehrere Gläser Milch. AXS und Dschini warteten
draußen in AXS' Wagen. Dschini fragte AXS, ob der Wagen kugelsicher wäre,
wobei AXS erst im zweiten Moment seine Bedenken wegen Dschinis Frage
äußerte. Die Zielperson hielt mit zwei Herren (Marcel Anfang 30,
Jean-Pierre Anfang 60) Smalltalk. Während des Schmalltalk schoben sich
die Personen Zettel zu. Towanda konnte mit magischen Tricks
herausfinden, daß der für Rath zuständige COP-Beamte sich im Ausland
mit einen Mafiaboss getroffen hatte; somit also ein Schläfer war. Der
Exec von Knight Errant war vorher ein Chicago tätig.
Er stünde für hartes Durchgreifen.
Während des Essen gab es noch
drei Anrufe: 1) Peter von der Nadel, förmlich: "Sie kriegt auch die
Daten von Marcel und Jean-Pierre. Ich kümmere mich um das Arrangement."
Dann war ein Anruf der Mutter und ein halbstündiges Gespräch der
14 Jährigen mit einer Freundin.
Dienstag
Am Dienstag war der Termin im Krankenhaus. AXS geschminkt als Reporter, Chosen als Kameramann, Towanda mit Teddy in der Kinderstation, Storm in der Cafeteria, Sammy mit Armbinde in der Ambulanz und Dschini wartete draußen im Wagen. AXS stellte als Reporter der Zielperson einige kritische Fragen. Die Folge war, daß alle anderen anwesendenen Kameras sich auf AXS richteten.
Meanwhile: Irgendwo in Münster ...
Die Zielperson stellte AXS nach der Veranstaltung einige Fragen, erkannte AXS jedoch nicht auf Anhieb als Telefonmann ... AXS erhielt für die nächste Veranstaltung auch für seinen Kameramann eine Einladung, mit die Bedingung, auch dort kritische Fragen zu stellen. AXS verkaufte später die Story an einen Kontakt für 2.500,--. Die Zielperson ging nach dem Krankenhaus auf die Kö Shoppen und traf sich dort mit zwei Angehörigen der Gang "Law and Order".
Mittwoch
Am Mittwoch Abend ging es in die Oper. Während der Fahrt hielt der Wagen an einem
Bürohaus in der Altstadt, wo sich u.a. eine Anwaltskanzlei befand. Der Ehemann
hielt sich dort 20 Minuten lang auf.
Strom holte Towanda mit einer Limousine ab, und beide gingen zuerst schick
Essen. Anschließend ging es in die ereignislose "Macbeth"-Oper und danach ins "Dominion", einen von
Magiern frequentierten Nacht-Club,
wo beide an der Schlange vom Türsteher ohne Verzögerung
reingelassen wurden. Danach gingen beide ... Chosen und
Sammy paßten in der Nacht auf. AXS legt sich schlafen.
Dschini faßte unterdessen den Plan, sich eine Wohnung zu suchen, indem er eine allein lebende Frau im Supermarkt anbaggerte. Mit seiner schüchternen, zurückhaltenen Art, einem Charisma von 8 und einem wirklich teuren Essen (15k) gelang Dschini die Überwachung der Zielperson von einer Wohnung im gleichen Wohnblock. Diese gehörte Sonja Jakobs, die als Rechtsanwältin für Strafrecht in einer Kanzlei arbeitete.
Donnerstag
Am nächsten Morgen versuchte AXS Storm, Towanda und Dschini zu erreichen. Dschini meldete sich und teilte AXS mit: "Ich komm, so schnell ich kann!" Storm und Towanda konnten nur über den Pager erreicht werden. Dschini schaffte es noch, sich mit AXS zu treffen und beide überwachten die Zielperson auf ihrem Weg zum Rathaus. Chosen ging hinein mit einen erdachten Vorwand. Im Rathaus folgte er, soweit er konnte, und tat anschließend so, als hätte er sich verlaufen. Einer 16 Jahre alten Auszubildenen fiel Chosen auf, und diese half Chosen bei der "Suche". Die "Suche" führte beide in den Aufzug. Chosen stellte fest, daß die Aufzüge in Deutschland sehr klein sind. Besonders dann, wenn die einzige Mitfahrererin sich besonders dicht hinstellte. "Aus Versehen" fuhren beide in den Keller. Dort half Chosen ihr die Akten auf ein Regel zu legen. Anschließend schaute sie Chosen in die Augen, und Chosen war für ca. drei Stunden nicht zu sprechen aber schwer beschäftigt.
In der Zischenzeit "tarnten" sich (Präsident Bill) Storm und (Monica) Towanda als Liebespaar Händchen haltend auf einer Bank vor dem Rathaus. Sammy war irgendwo in der Nähe von dem Platz. AXS und Dschini waren in AXS' Wagen und beobachteten das Fahrzeug der Zielperson. Nach einiger Zeit kam ein Fahradkurierfahrer an dem Fahrzeug der Zielperson vorbei und fummelte irgendetwas. Dschini stieg aus und wollte den Kurierfahrer schnappen. Dann ging alles sehr schnell. Leider bemerkte der Kurierfahrer Dschini und zog mit einer unnatürlichen Geschwindigkeit eine Pistole, schoß auf Dschini und radelte los. Dschini konnte gerade noch in Deckung gehen. Towanda ließ dem Fahradfahrer den Kopf platzen. Sammy, der auch eingreifen wollte, kam zu spät, konnte aber noch die Waffe unter einen Wagen verschwinden lassen und sie später, nachdem COP wieder weg war, bergen.
AXS stellte fest, daß der Fahradfahrer eine Rasierklinge strategisch so postiert hatte, daß der Fahrer beim Einsteigen sich daran verletzt hätte. Die Klinge war mit einer Gift-Substanz versehen. In den Schatten wurde gemunkelt, daß diese Substanz das Opfer nach 10 Sekunden für eine Weile in eine dem Tode ähnlichen Zustand versetzt, die Art entspricht einem Hirnschlag, und jeder Arzt, der nicht genau weiß, worauf er achten muß, würde das Opfer für Tod erklären. Diese Substanz soll angeblich von einem großen Konzern für Hostile Extraktionen entwickelt worden sein. AGC ist ein guter Kandidat dafür. Diese Informationen bekamen die Gruppe erst später.
Da ein spezieller Krankenwagen ohne Abzeichen kam,
liegt die Vermutung nahe, daß der Fahradfahrer "Freunde" hatte,
die in der Nähe das ganze beobachteten
(also Dschini und AXS), und somit traten AXS und Dschini den Rückzug an.
Präsident Storm vermißte so langsam Chosen, und Towanda suchte ihn mit der
Hilfe eines Watchers. Nach Umgehung
einiger Sicherheitsmaßnahmen gelangten Storm und Towanda in besagten
Keller, Towanda zog sich zurück und Storm verwendetete seinen alten
erprobten "Orcus interruptus" indem er " S E R G E A N T " schrie.
Chosen bekam 2 Minuten und verabschiedete sich von Claire, seiner
Auszubildeten. Danach ließ Storm ein wenig Kritik ab über das
Alter von Chosen "Kellerparnerin" aber mit dem Hinweis, daß das
nichts Persönliches sei, unterbrach sich aber in seiner Standpauke,
als von Towanda der Spruch kam:
"Was regst Du Dich auf? Du hast auch gerade mit einer 16jährigen gevögelt!"
Anmerkung: Da Orks mit 40 - 50 Jahren ihr Lebensende erwarten
müssen, entspricht 16 bei Orks einem Alter von 25 bis 30 bei Menschen.
Die Waffe, mit der der Fahradfahrer auf Dschini geschossen hatte, war eine 22er Spezialanfertigung mit Hochgeschwindigkeitsgeschossen von einen guten Waffenschmied. Die Gruppe kam zu dem Schluß, daß dieser Anschlag Konzernarbeit war. Der Auftraggeber wurde über die Ergebnisse unterrichtet. In der Zwischenzeit erfuhr die Gruppe, daß die Gangs erfahren hatten, daß unsere Zielperson nach Rath kommen würde und die Gangs die Zielperson entweder unterwegs oder in der Schule "platt machen" wollten. Wir faßten folgende Pläne:
1.) Auftraggeber informieren
2.) Zielobjekt überreden nicht nach Rath zu gehen
3.) Zielobjekt selbst betäuben
4.) Das Treffen soll nicht in der Schule sondern an einen neutralen Ort stattfinden.
Kurz vor dem Aufbruch der Gruppe kam der Piratensender PowerPlay und fragte die Verdutzten, warum sie von COP gesucht wurden. Ohne lange auf die Fragen einzugehen, zog sich das Team ohne Kampf zurück, wurde aber verfolgt. Einmal wurde der Van mit AXS und andererseits das Motorrad von Chosen und die Piratensenderleute von jeweils einem Zivil-Polizeiwagen verfolgt. Die Anderen konnten ohne Verfolger verschwinden. Die eine Gruppe konnte sich seinen Verfolgern entziehen, indem Strom und AXS jeweils in die Reifen schossen. Dschini lenkte den Wagen später in eine Tiefgarage. Chosen konnte seine Verfolger abhänen, indem er verkehrt in eine Einbahnstraße fuhr. Nachdem er die Polizei abgehangen hatte, gab er ein nichtssagendes Interview.
Nachdem die Gruppe wieder zusammen kam, wurde der Auftraggeber kontaktiert. Vom Auftraggeber erfuhren wir, daß ein "Großer" mitspielen würde (AGC?). Dieser wollte ie Zielperson für die fragliche Zeit (Rath) außer Verkehr ziehen. AXS konnte beim Auftraggeber erreichen, daß dieser einen sicheren Wagen zur Verfügung stellte. AXS trat wieder als Reporter auf, holte die Zielperson ab und brachte sie zur nächsten Veranstaltung (Donnerstag abend, großes Forum). Towanda sicherte astral. Mit in der gepanzerten Limousine befanden sich ein initiierter Magier, ein Elementar und vercyberte Bodyguards. Auf den Weg dorthin überredete AXS die Zielperson, nicht nach Rath zu fahren, und legte dabei die Fakten auf den Tisch. Er versuchte, einen anderen Weg zu finden, sodaß das Gespräch, was in der Rather-Realschule stattfinden sollte, anderweitig stattfinden könnte. AXS legte ihr die Situation in Rath dar und gab sich, soweit er konnte, zu erkennen. Es gelang ihm, die Zielperson zu überzeugen, allerdings unter der Bedingung, daß AXS für einen Kontakt mit dem Council of Rath (der Versammlung der Rather Gangbosse) innerhalb von 12 Stunden sorgte. Weiterhin bat sie AXS, sie zu informieren, wenn er etwas über Korupption in der Polizei hörte. Mit der Hilfe von Orphan und Banshee, informiert durch Towanda, gelang es auch, den Kontakt zu organisieren. Die Zielperson sagte daraufhin die Veranstaltung in Rath ab.
Der Auftraggeber wurde über das Ergebnis informiert. Hr. Schmidt bedauerte es, einige seiner Resourcen eingesetzt zu haben. Er sei ein wenig später nach Hause gekommen.