Shadow-AG 

Die Arbeitsgemeinschaft Shadow der G.F.R. e.V.

Rollenspielverein: Gilde der Fantasy-Rollenspieler 

>>> 27.01.2056 ... Down Under <<< SL: Abi (geschrieben von Sascha/Sperber)
Team: Camper (Rigger), Punkt (Rigger/Decker), Sperber (Hexer), Lötkolben Karl (Techniker)
   Geld:    ?k
   Karma:    ?
Ich erhielt einen Anruf von Erol, meinem Schieber, daß er unter Umständen einen Job für mich hätte. Wenn ich Intersesse hätte, sollte ich mich abends gegen 20.00 bei einem Treffen einfinden. Da ich im Augenblick nicht gerade finaziell flüssig war, kam es mir sehr gelegen.
Durch Erol traf ich die für die Aktion eingeplanten Leute schon im Vorfeld der eigentlichen Auftragsbesprechung. Es handelte sich hierbei um einen gewissen Punkt sowie um eine Campern (nein, nicht das Auto ,-)). Ein kurzer blick in den Astalraum zeigte, daß beide stark vercybert waren. Camper hatte noch ein astrales Konstrukt an seiner Aura, das stark nach einen Enhancement-Spell aussah. Mmmm... im näheren Umkreis konnte ich keinen Magier entdecken, der ihn aufrecht erhielt.
Es wurde mir mitgeteilt, daß es noch einen Nebenauftrag gab, von einer gewissen IG-Schatten GmbH einige Bauteile von Duiburger Hafen nach Wuppertal zu transportieren. Da das nochmal einen Bonus gab und zeitmässig vor unseren eigentlichen Auftrag zu schaffen war, war mir die ganze Sache nur recht. ALso gings ab nach Duiburg in Punkts Auto. Da Punkt den Wagen über Kabel lenkte, schätzte ich, daß er ein Rigger sei. In Duisburg haben wir dann ein paar Kisten abgeholt und sind nach Wuppertal gefahren.

Durch das Verbot von Wagen mit Verbrennungsmotoren durften wir aber nicht zu unseren Zielpunkt. Punkt organisierte ein Treffen im "Bloodfeast", einer Vapierposerkneipe. Um nicht zu sehr aufzufallen, habe ich einen Mask-Zauber auf mich und Punkt gelegt. Während Punkt mit einigen gangern um eine Möglichkeit verhandelt hat, seinen Wagen doch noch hier runter zu bekommen, habe ich mich mit Jenny, einer hier ansässigen Magierin unterhalten, die mein Zauber cool fand ,-). Na ja vieleicht bringe ich ihr ihn nach den Auftrag bei.
Danach sind wir mit dem Wagen über irgendwelche Versorgungstunnels zu dem angegebenen Ort. Dieser war auf dem ersten Blick eingestürzt. Nach einigen Untersuchungen fand ich jedoch heraus, daß das ganze nur eine Illusion war. Dahinter war eine Ansammlung von leeren Räumen. Da wir immer noch was Zeit hatten, haben wir noch ein wenig rumgebastelt. In den Kisten aus Duisburg war ein Verteidigungssystem auf Schienen drin.

Am Abend sind wir das zum eigentlichen Auftragstreffen zurück nach Düsseldorf gefahren. Punkt wollte sich bei der Auftragvergabe verdeckt im Hintergrund halten. Wir sollten die Tochter eines Industriellen einer Firma aus der Eifel für einen bestimmten Zeitraum entführen. Als Unterlage hatten wir die Fahrwege, wie sie von ihrer Schule nach Hause fährt, bekommen. Schien alles ganz einfach zu sein. Beim Rausgehen hatt Mister S. noch kurz mit Punkt gesprochen, der anscheinend alles andere als begeisterz darüber war - er hat ihn nämlich trotz Verkleidung und Gesichtsoperation mit "Guten Tag, Punkt!" angesprochen.

Am nächsten Tag haben wir dann den Wagen der Kleinen verfolgt. Punkt und ich in Punkts Auto sowie Camper in seinen Wagen. An einen Waldstück fielen Punkt einige verdächtige Gestalten auf. Ich sah kurz nach und machte Leute mit Waffen aus. Da wir die Kleine lebend kriegen sollten, und da ich Leute, die mit Raketen auf minderjährige Mädchen schießen, nicht leiden konnte, schickte ich eine Wahreung per Watcher an den Wagen. Als dieser dann eine Wende machte, eröffneten die Leute aus den Wald das Feuer mit einer Rakete, welche das Fahrzeug zum Stoppen brachte. Um weiteres Feuer zu verhindern, schickte ich einen Waldgeist in das Waldstück, um allen darin das Leben so schwer wie möglich zu machen.
Genau diesen Augenblick nutzte Camper, um die Straße zu verlassen und in den Wald zu fahren. Danach neutralisierte Punkt die meisten von den Teroristen im Wald mit einen Paintballgewehr (zumindestens die, die nicht unter Tannenzapfen begraben wurden bzw. auf dem feuchten Moosboden ausgerutscht waren .-)). Trotzden schmissen einige von ihnen Granaten in unsere Richtung, die irgendsoeine Wolke auf uns zutrieb. Punkt hat den Wagen fluchend aus der Wolke gesteuert und meinte irgendetwas wie "alle Wagen, die ich baue, sind gasdicht, nur meiner nicht", da wurde mir ganz schön schwummerig.
Dann stieg aus dem Zielwagen jemand aus. Offensichtlich hatten Punkts Paintballkugeln keine Wirkung auf ihn, so daß ich gezwungen war, ihn mittels eines flächenwirkenden Zaubers schlafen zu schicken. Leider war Punkt auch im Wirkungsbereich. Also habe ich Punkt und das bewußtlose Mädchen sowie die Waffen der Teroristen eingesammelt und habe dem Autopilot eingeschaltet.
Über Funk kam dan noch eine Nachricht von Camper. Er sagte irgendwas über Probleme mit den Reifen und so... was ich nicht richtig verstand, da sein Wagen doch Vollgummireifen haben sollte. Nun ja, irgenwie haben wir den Wagen wieder zum Laufen gebracht, und Punkt ist auch aufgewacht. Ich habe mich bei ihm noch wegen des Zaubers entschuldigt.

Punkt und ich sind dann nach Wuppertal gefahren. Camper hingegen in die Werkstatt. Minivans scheinen auch nicht das mehr zu sein, was sie mal waren. In Wuppertal haben wir dan erstmal die Zeit abgesessen und ein wenig an dem eletronischen Krimskram weitergearbeitet. Dabei habe ich noch Lötkolben Karl kennengelernt (komischer name, aber er war ganz in Ordnung). Nach Abschluß der Zeit haben wir dann die Kleine zum Treffpunkt (hat nix mit Punkt zu tun) nach Köln gebracht. Da war allerdings niemand. Nach kurzen Suchen haben wir die Leiche des Vaters der Kleinen gefunden, aber da tauchte auch schon dieser Troll mit dem riesigen Hund (Fenris) auf. Nachdem ich keinen Erfolg mit meinen Zaubersprüchen hatte, habe ich doch lieber die Beine in die Hand genommen und habe mich aus den Staub gemacht. Punkt auch. Allerdings hat ihm der Hund noch die Stoßstange abgerissen. Da sich ansonsten keiner gemeldet hat, haben wir die Kleine den Behörden in die Hände gespielt.

Alles in allen haben wir ganz gut verdient, aber irgendwie hab ich mir die ganze Sache anders vorgestellt.


Diese Seiten stehen unter dem Copyright der Shadow-AG der GFR e.V.. Kommentare bitte an: banshee@gmx.net Shadowrun ist ein geschütztes Markenzeichen der FASA Corporation. Original Shadowrun-Material unterliegt dem Copyright 1999 der FASA Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Benutzt ohne Genehmigung. Jegliche Benutzung von FASA Corporation-Material oder -Markenzeichen auf diesen Seiten sollte nicht als Angriff gegen diese Copyrights oder Markenzeichen angesehen werden.